Chronik

 

2004


Die Fliegergruppen Renchtal und Freudenstadt belegen gemeinsam im OLC-Contest, der ersten Segelflug-Bundesliga, den dritten Platz.

Die ASK 21 - RO wird im LTB generalüberholt. Sie erhält eine komplett neue Lackierung, Sitzbezüge aus Alcantara blau, eine neue Haube, Haubenverschlüsse nach neuestem Sicherheitsstand und ein Spornrad. In der Fliegerwerkstatt werden ein neues Funkgerät und zwei Halterungen für Standardbatterien eingebaut.

Johannes Tisch ist 2004 ehrenamtlich als Segelfluglehrer - Anwärter tätig. Ludwig Treier und Markus Kohler bestehen die Prüfungen zum Motorseglerschein. Erweitern also ihren Pilotenschein GPL um TMG. Martin Kiefer erweitert sein Lehrberechtigung GPL um TMG. Sommerfluglager in Agathazell ist völlig ins Wasser gefallen – Stimmung trotzdem gut.

Johannes und Matthias fliegen in der Provence. Egon Muschal ist wie so oft im Mattenbau fleißig und unermüdlich für die FGR aktiv. Die Ausstellung der FGR auf der OHA in Oberkirch ergibt positive Resonanz. Ludwig und Dieter bemühen sich intensiv in zahlreichen Gesprächen um ein eigenes Segelfluggelände. Für Flugschüler wird eine sehr günstige Gebühren-Pauschale angeboten. Für die übrigen Aktiven wird eine neue Gebührenabrechung, ebenfalls mit Pauschale, eingeführt. Insbesondere die zweite Jahreshälfte ist sehr regenreich – somit werden bescheiden wenige Flugstunden erflogen.

 

2003


Die ASK 21 - RO wird in der Schulungsgemeinschaft von Renchtäler - und Freudenstädter Piloten gerne und viel geflogen. Der DISCUS-RF und der Falke D-KIAH werden ebenfalls in die Nutzungsgemeinschaft eingebracht.

Johannes Tisch aus Oberachern, absolviert erfolgreich den Segelfluglehrerlehrgang in Laucha, Thüringen. Er ist ab 2004 ehrenamtlich als Segelfluglehrer - Anwärter tätig. Joachim Treier absolviert seine beiden Vorauswahlpüfungen zum Segelfluglehrer und macht gleich noch den Motorseglerschein mit. Vielflieger Matthias Armbruster aus Ramsbach erhält mit 16 Jahren seinen Pilotenschein. Joachim belegt auf den Deutschen Junioren Meisterschaften in Marpingen einen guten 7. Platz und qualifiziert sich wieder für die Deutsche Junioren Nationalmannschaft.

Tolles Sommerfluglager in Agathazell im Allgäu. Hangfliegen am Hausberg Grünten, beeindruckende Alpenflüge mit den Vereinsseglern, ASK21, DISCUS und DG505 und schöne Biergärten mit entsprechenden Feiern bleiben in guter Erinnerung.

Bis in das Frühjahr 2004 betreut, pflegt und fliegt die FGR den DUO DISCUS BW1 vom Streckenflugförderverein. Im Herbst wird das Wellenfliegen im Schwarzwald mehr und mehr in Angriff genommen. Traumhafte Flüge in über 4000m werden durchgeführt und hinterlassen bleibende Eindrücke.

In der Fliegerwerkstatt erstellen die Helfer vom Stadtmarketing-Arbeitskreis den Adventsbaum. Ehrenvorsitzender Egon ist fleißig wie eh und je - und produziert in seinem Keller eigenständig Matten. Egon ein Vorbild - gerade für die Werkstattmuffel.

518 Starts und 418 Flugstunden

 

2002


Im Spätjahr wird die ASK21 im Schwabenland abgeholt, der Hänger wird in der Werkstatt überholt. Die LS8 erhält Ansteckflächen für 18-Meter und fliegt erstmals beim ereignissreichen Dreikönigsfliegen in Offenburg.

Umfangreiche Winteraktivitäten verkürzen die fluglose Wintermonate. Matthias fliegt mit 15 allein.

Acht Renchtäler Piloten werden als Motorseglerschüler gemeldet. Das Jubiläum 20 Jahre Segelflug der FGR in Musbach verstreicht ohne große Feierlichkeiten. Die WM der Clubklasse in Musbach war ein Riesenerfolg – ging jedoch auch allen Helfen an die Substanz. Die neue Halle bietet auch Abstellplatz für aufgerüstete FGR - Segelflugzeuge.

Joachim Treier fliegt den Prototyp der LAK 19 auf den Deutschen Senioren Meisterschaften in Aalen und belegt bei den Landes Junioren Meisterschaften in Walldürn einen 7. Platz. Johannes Tisch nimmt am deutsch – französischen Jugendlager in St. Auban (Südfrankreich) teil.

124 Starts und 282 Flugstunden

 

2001


Joachim Treier belegt bei der Junioren-WM in Issoudoum, Frankreich einen beachtlichen neunten Platz. Mit der deutschen Mannschaft erreichte er die Bronzemedaille.

Die FGR prüft eine modernes UL DYNAMIC zu kaufen, Finanzierung und Zustimmung der FF stehen. Letztendlich beschließt die Mitgliederversammlung das UL vorwiegend aus Sicherheitsbedenken nicht zu kaufen - zur Enttäuschung auch einiger Freudenstädter Kameraden. Werner Treyer wird Werkstattleiter. Die FGR erhält mit dem ersten Platz in Baden-Württemberg den ersten Konsul-Niethammer-Preis für hervorragende Jugendförderung. Der damit verbundene stattliche Betrag soll in einen neuen Schulungsdoppelsitzer investiert werden. Matthias Armbruster erstellt erstmalig im November die interessante hompage im Internet: www.fliegergruppe-renchtal.de

Am 25.06. verstirbt der langjährige Kassierer Otto Hodapp. Unvergesslich schöne Wellenflüge über dem Schwarzwald bis 4500 Meter. 15 Piloten inklusive Anhang beider Fliegergruppen feiern die Jahreswende bei sonnigem Wetter in Fayence / Provence.

DISCUS EM wird in die Schulungs- und Nutzungsgemeinschaft eingebracht.

190 Starts und 341 Flugstunden

 

2000


Umstellung auf das Fluggebühren-Abrechnungssystem der Fliegergruppe Freudenstadt.

Beschluss den Flugzeugpark zu modernisieren. Die ASK13, D-3977 wird nach London und die Ka6E, D-0160 nach Holland verkauft. Der DISCUS CS, D-5770 von FF wird mit Tandemhänger gekauft.

Somit besteht der Flugzeugpark nur noch aus Segelflugzeugen in Kunststoffbauweise.

Wegen Überkapazität und mangels Akzeptanz wird die Startwinde SW8024 verkauft. Mit 16 Jahren absolviert Christiane Frech ihre ersten Alleinflüge.

Joachim und Martin fliegen mit Freudenstädter Kameraden am Montebalto am Gardasee. Joachim nimmt an der DM der Senioren in Zwickau, Johannes an den Landesmeisterschaften der Junioren in Winzeln und Martin am Hotzenwaldwettbewerb teil. Joachim belegt bei der Vor-WM in Issoudoun ein sehr guten vierten Platz. Bei der LM der Junioren in der Clubklasse einen dritten Platz. Johannes ist beim Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen mit einem sehr guten zweiten Platz erfolgreich.

Am 06.07. verstirbt Ehrenmitglied Gerd Maier drei Wochen vor seinem achtzigsten Geburtstag. Die Segelflieger verdanken Gerd die Wiedergründung des Vereines nach dem Krieg.

Die Eigenbauwinde wird in Komponenten verkauft.

495 Starts und 405 Flugstunden

 

1999


Tag der offen Tür im Fliegerheim in Ramsbach. Im September erhält die FGR die nagelneue LS8a. Das tolle Leistungsflugzeug bringt viel Spass und Erfolg auf Wettbewerben. Weiterer Einsatz und Optimierung der Startwinde in Musbach, wechselweiser Einsatz mit Freudenstädter Winde sorgt jedoch für Probleme. Daniel Ross absolviert seine ersten Alleinflüge.

Joachim Treier wird in Rojtzschora Deutscher Meister der Junioren in der Standardklasse. Er ist damit Mitglied im C-Kader, der Juniorennationalmannschaft und hat sich für die Junioren-WM 2001 qualifiziert. Johannes Tisch wird beim Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen vierter.

Martin Kiefer fliegt mit Martin Dürr in Australien.

653 Starts und 460 Flugstunden

 

1998


Sehr positive Erfahrungen mit Schulungsgemeinschaft mit Fliegergruppe Freudenstadt, bisher Austausch von Fluglehreren. Erweiterung auf Schulungsflüge mit den beiden ASK13. Martin Kiefer wird Vereinsausbildungsleiter. Die FGR führt die Siegerehrung des Schwarzwaldcups im Hotel „Zur oberen Linde“ in Oberkirch durch. Nach 3200 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit Unterstützung der Sponsoren ERDRICH; DAIMLER-BENZ, BEHR, AEROQUIP, BRUDER wird die Startwinde SW8024 fertig. Sie wird im August für Sponsoren im Fliegerheim sowie im Stadtpark beim Stadtfest Oppenau vorgestellt. Erprobung der Startwinde in Musbach. Sommerfluglager in Musbach. Präsentation der FGR auf der Oberrheinmesse in Offenburg. Jubiläum 90 Jahre Fliegen im Renchtal.

Mit einem hervorragenden 3. Platz bei den Landesmeisterschaften der Junioren in Grabenstetten qualifiziert sich Joachim für den D-Kader und die Deutschen Meisterschaften.

376 Starts und 356 Flugstunden

 

1997


Egon Muschal wird zum Ehrenvorsitzenden der FGR ernannt. Egon muss mit Vollendung seines 70.Lebensjahres und nach 33 Jahren die ehrenamtliche Fluglehrertätigkeit einstellen. Er erhält die 1.Ehrenmedalie für Fluglehrer des BWLV. Lothar Schwark ist vorübergehend Ausbildungsleiter. Martin auf dem Multiplikatorenlehrgang für Segelfluglehrer in St.Auban. Martin und Klemens fliegen in Minden bei Reno in Nevada. Präsentation der FGR auf der Oberrheinmesse in Offenburg. Joachim wird dritter bei Elsässer Regionalmeisterschaft.

FGR gratuliert Elke Gierz aus Oberkich zur ersten Hubschrauberpilotin der Polizei bundesweit.

Dritter Platz für Joachim bei den Regionalmeisterschaften in Colmar.

Segelflug-Junioren-Europameisterschaften in Musbach.

300 Starts und 257 Flugstunden

 

1996


Die DG500 wird kurzfristig gut verkauft. Im Juli wird die DG505 Orion geliefert.

Ein mögliches Segelfluggelände am Kugeleck in Oberkirch ist greifbar. Ausbleibende Umgehungstraße, fehlende Flugbereinigung und geschütztes Orchideenfeld sind jedoch unüberwindbare Hürden. Joachim Treier, 17 Jahre, erhält seinen Pilotenschein und belegt beim Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen den ersten Platz. Johannes Tisch, 17 Jahre, absolviert seine ersten Alleinflüge. Großer Flugtag in Musbach mit „Glasflügel-Treffen“. Regenreiches Fluglager in Eschenlohe. Schnupperkurs Segelfliegen mit Realschule. Erneute Schnupperflüge für eine Berliner Jugendgruppe in Musbach. DISCUS bei der Modellaustellung in der Erwin-Braun-Halle.

389 Starts und 244 Flugstunden

 

1995


Ludwig Treier wird neuer Vorsitzender, Dieter Steggemann wird zweiter Vorsitzender. Egon Muschal zum Ehrenmitglied der FGR ernannt. Egon ist seit 1963 als Fluglehrer und seit Gründung der Fliegergruppe Renchtal e.V. 1976 als deren erster Vorsitzender tätig. Egon bleibt weiterhin als Fluglehrer, Ausbildungsleiter und Mattenpapst aktiv. Für besonders hervorragende Verdienste um den Luftsport erhält Egon die Goldene Ehrennadel des BWLV.

Martin Kiefer erhält die Segelfluglehrerberechtigung.

Schnupperflüge für eine Berliner Jugendgruppe in Musbach. Tag der offenen Tür im Fliegerheim in Ramsbach mit guter Resonanz. Schupperlager der Realschüler.

Ralf Ruprecht und Max Meier fliegen in Kenia.

Die Aktivenversammlung beschließt den Bau einer Startwinde. Im April starten Berechnungen und Konstruktionen, Baubeginn im Dezember.

559 Starts und 282 Flugstunden

 

1994


Der DG500-Rumpf dient als Hochzeitskutsche für Veronika und Martin Meier. Martin Kiefer und Ralf Ruprecht erhalten Kunstflugberechtigung in Oerlinghausen. Markus Kohler absolviert seinen ersten Alleinflug. Georg Basler ist neuer Fallschrimwart. Tolles Sommerflugflager in Eschenlohe mit sechs Stunden Flug (Joachim), Flug zur Zugspitze (Martin). Wunderschöne Tagesausflüge und Biergartenfeten gemeinsam mit Anhang.

Ludwig erstellt erste Konzepte für eine Startwinde im Eigenbau.

256 Stunden

 

1993


Ralf Ruprecht ist als Segelfluglehrer ausgebildet und im Einsatz, Ausbildungsleiter ist Klemens Schmiederer. Sommerfluglager in Musbach mit 234 Starts. Ideales Wetter bei den Projekttagen mit Realschülern. Leslie Grieser tauft die neue DG500 Elan TRAINER, D-8532 beim Tag der offenen Tür in Ramsbach auf den Namen „Stadt Oppenau“. Zweiter Werkstattanbau in Ramsbach.

 

1992


Nach 31 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit stellt Otto Hodapp sein Amt Gerhard Roth aus Ramsbach zur Verfügung. Dieter Hoferer, seit 1955 im Vorstand, übergibt sein Amt als Schriftführer an Martin Kiefer. Die neue Vereinssatzung wird beschlossen. Die passiven Mitglieder erhalten mit Sprecher Ludwig Huber einen Sitz im Vorstand.

Ralf und Martin fliegen am Pic Saint Loup mit dem DISCUS. Die Freudenstädter Winde wird flottgemacht und gemeinsam mit Hubert Meier ein neuer LEPO gebaut. Ereignisreiches Fluglager in Bad Königshofen / Mittelfranken: Der zweite fliegende Engel der FGR, Simone Hoferer, absolviert ihre ersten Alleinflüge. Ebenso Andreas Krezsek und Dieter Steggemann. Jugendleiter Sebastian Köller und Marco Knöpfler erhalten den PPL-C.

Zwöf Realschüler aus Oberkirch nehmen begeistert am Projekt“ Segelfliegen“ teil.

Der Oppenauer Bürgermeister Grieser informiert sich über den neuen Doppelsitzer DG500 Elan TRAINER, D-8532.

Eine ASK13, D-3977, Baujahr1976, aus Grünstadt ersetzt die Ka7, D-4323. Mattenproduktion läuft bestens. In der JHV wird die neue Vereinsjugendordnung angenommen.

FGR gratuliert dem Freudenstädter Kameraden Axel Reich zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Clubklasse und Michael Buchthal zum Juniorensegelflieger des Jahres 1992.

886 Starts

 

1991


Gerd Maier wird Ehrenmitglied der FGR. Unzählige Ehrungen wurden ihm bereits zuteil. Der ehemalige Chefpilot der legendären BURDA-Staffel verzeichnet 12.000 Motorflug, 360 Segelflug- und 180 Helikopterflugstunden in seinen Flugbüchern.

Ralf Ruprecht und Martin Dürr erhalten FGR-Wanderpokal für deren Streckenflug mit Ka7. Martin Kiefer erhält einen FGR-Pokal für verdienstvolle Vereinsarbeit. Zum 65-sten gratulieren die Kameraden Egon mit einem DISCUS-Modell.

Schulungsintensives Pfingstlager. Alleinflüge von Klaus Böhme und Marco Knöpfler. Flugtage für Aktion Sorgenkind in Musbach, 2000 Zuschauer, DM 11.270.-DM Erlös für gute Zwecke.

Der segelfliegende Engel Elisabeth Dilger ermöglicht Theorieunterricht in der „Oberen Linde“ in Oberkirch. Alljährlich ist die Fliegergruppe zum Kegelabend in der „Obere Linde“ eingeladen – toller Spass im „fluglosen“ Winterprogramm. Erste Vereinsjugendversammlung mit Jugendleiter Ralf Ruprecht. Grundüberholung des Ka7-Rumpfes, Verstärken des Cockpits mit Glasfasermatten, blau-weiße Design-Lackierung.

 

1990


Kauf eines modernen Doppelsitzers beschlossen. Streckenflüge zukünftig unter dem Namen der FGR. Probeflug mit dem Prototyp der DG500 ELAN TRAINER in Musbach. Die Ka7-Flächen sind generalüberholt.

Gleich vier Oberkircher: Bernd Späth, Martin Meier, Martin Dürr und Martin Kiefer bestehen die PPL-C Prüfung.

Egon belegt den 11.Platz in der BWLV-Wertung bei den dezentralen Deutschen Meistershaften in der Club-Klasse.

Flugtag in Musbach mit 6.000 Zuschauern. Martin Kiefer wird Pressereferent der FGR.

730 Winden- und 30 Flugzeugschlepps

 

1989


Egon Muschal und Ralf Ruprecht erreichen im Januar in den Wellenaufwinden am Pic.St. Loup (Südfrankreich) 4.600Meter Flughöhe. Karl Thoma auf der JHV als 2.Vorsitzender verabschiedet. Sein Nachfolger wird Ludwig Treier. Wekstattanbau in Ramsbach.

Fallschirmwart Ralf Ruprecht (Offenburg). Am 7.5. erstmals Tag der offenen Tür mit Vorstellung des hochmodernen DISCUS. Viele Fördermitglieder treten der FGR bei – aktivster Werber ist Klaus Böhme.

545 Winden- und 71 Flugzeugschlepps

 

1988


Beim Osterfluglager entsteht wieder positiver Kontakt mit neuer Kehler Vereinsführung. Pilotprojekt Segelflug in der Grund- und Hauptschule Bad Peterstal. Gute Imagepflege für die FGR. Werkstattanbau wird beschlossen.

 

1987


Schnupperflüge kommen gut an. Kleinere Mattenaufträge festigen das zweite Standbein. Magere Streckenflugausbeute, guter 3.Platz für Klemens Schmiederer. Ralf Ruprecht aus Offenburg wird neues Mitglied bei der FGR.

 

1986


Big Boss Egon wird 60 Jahre jung. In der “Döttelbacher Mühle“ wird entsprechend gefeiert. Hermann Sturm überreicht Silberne Ehrennadel. Im Winter Grundüberholung der Ka6E, blau-weiße Designlackierung, jetzt liebevoll “Aphrodite“ genannt.

 

1985


Fluglehrer Hans Joachim Kaminski (Hajo) kommt von Steinberg (Niedersachsen) zur FGR. Neuer Job für die Segelflieger: Produktion von Matten aus Kunststoffborsten. Erstes Projekt ist die vergrößerte Matten-Sprungschanze in Bad-Griesbach, ca. 8.000 Matten werden benötigt. Teilnahme von Egon Muschal an den Landesmeisterschaften: 17. Platz von 36 Teilnehmern, einmal Tagessieger.

 

1984


Kauf eines CIRRUS mit geschlossenem Hänger. Finanzierung des Seglers in Kunststoffbauweise aus von Kehl zurückgezahlten Anteilen, zinslosen Darlehen, Spenden, sowie LVB-Zuschuß. Die Firma Peterstaler Mineralquellen, zuverlässiger Förderer seit Jahren, hilft mit beachtlichem Zuschuß für Werbung auf dem Hänger.

 

1983


Erstmalige Teilnahme an den Dezentralen Deutschen Streckenflug-Meisterschaften in der Clubklasse. Die Werkstatt steht komplett. Das stolze Schmuckstück und die neue Eigenständigkeit wecken bei der FGR ein ganz neues Gefühl.

 

1982


Mit einer Stimme Mehrheit beschließen die 11 anwesenden Mitglieder, bei Enthaltung der Passiven, ab 1982 in FDS-Musbach als selbständige Fliegergruppe zu fliegen. Richtfest der neuen Werkstatt an Ostern. Großzügige Materialspenden von Louis Fischer (Offenburg). Firma Griesbacher Mineralquellen spenden neuen Planenüberzug für den Ka6E – Hänger. Flugbetrieb in Musbach läuft reibungslos an.

 

1981


Kündigung des Gemeinschaftsvertrages mit Kehl zum Jahresende. Oppenauer Stadtrat schlägt den Mattenhof in Ramsbach plus einem bemerkenswerten Startkapital für eine neue Werkstatt vor. Planung eines 7 x 15 Meter großen Gebäudes.

Am 02.07.81 verunglückt Reiner Herr (Oberkirch) in Reutte-Höfen mit dem Kehler TWIN. Susi Urban (Hesselhurst) wird schwerverletzt. Muschal und Thoma treffen eine Woche später auf eine unverzagte Susi im Krankenhaus Reutte.

Kauf der Ka6E mit Hänger. Die FGR schöpft alle Geldquellen aus und findet in der Not viele treuen Freunde. Grünes Licht für den Werkstattbau. Kurzfristig wird der Antrag auf die neuen Aussenmasse 10 x 15 Meter genehmigt - ein Glücksfall.

 

1980


Karl Thoma wird zweiter Vorsitzender, Otto Hodapp Kassierer. Die Kommunalwahlen mit einem neuen Ortsvorsteher machen das Projekt Urloffen zunichte. Völlig unverständliche Kehler Vorwürfe wegen angeblichen Alleinganges der Renchtäler in der Geländefrage. Gespräche beider Vorstände zugunsten der Eigenständigkeit der FGR verlaufen erfolglos. Die Pflichtjahre in Kehl sind gezählt. Erste Kontakte zwischen Egon Muschal und dem ersten Vorsitzenden der FG Freudenstadt, August Bruder.

 

1979


Gerd Maier, Egon Muschal und Dieter Hoferer fahren zur Bundesanstalt für Flugsicherung (BfS) nach Frankfurt um das Flugplatzprojekt „Urloffener Schlauch“ zu aktivieren. Die BFS sagt überraschend positive Stellungsnahme zu, sofern auch die Kanadier einverstanden sind. Mit Hilfe von Hermann Sturm auch dort Zusage mit gewissen Auflagen. Noch amtiert als Ortsvorsteher und Befürworter des Segelfluggeländes Richard Schmidt (Urloffen). Die letzten Tage der alten Werkstatt sind endgültig gezählt.

 

1978


Das Ende der Werkstatt am ehemaligen Sportplatz in Oppenau zeichnet sich ab. Zahlreiche aktive Neuzugänge, gutes Sommerfluglager in Kehl-Sundheim. Der Stadtrat von Oppenau ist um Alternativlösungen für die FGR bemüht.

 

1977


Zweijahresvertrag „Flugsportgemeinsachaft Kehl-Renchtal“. Die Zukunft sieht nicht gerade rosig aus. Die FGR ist an die Satzung des Aero Clubs Kehl gebunden. Suche nach Alternativen beginnt, aber niemand kann und will ein eigenes Segelfluggelände bereitstellen: Oberkirch, Zusenhofen, Erlach, Honau – alles vergebens.

 

1976


Fusion der Fliegergruppen Oppenau und des Luftsportclubs Oberkirch zur Fliegergruppe Renchtal e.V. (FGR).

Erster Vorsitzender wird Egon Muschal (Bad Peterstal-Griesbach), Stellvertreter Richard Welsch (Oberkirch-Nußbach), Kassierer wird Karl Thoma (Oberkirch), Schriftführer Dieter Hoferer (Oppenau), Werkstattleiter Eugen Meyer (Oberkirch)